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Wie kam der Tee in den Beutel?

© Mihail #287645792 / www.stock.adobe.com

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Wie so oft im Leben ist auch hier eine nicht beabsichtigte Reaktion der Auslöser für die Erfindung des Teebeutels. Im Jahr 1904 war in New York eine neue Lieferung aus den Teeanbaugebieten in Asien angekommen. Thomas Sullivan, ein erfahrener New Yorker Teehändler, wollte bei seinen Kunden Werbung für die neue Lieferung mit losem Tee machen. Um einer möglichst großen Anzahl eine kleine Tee-Probe schicken zu können, wären die großen Blechdosen viel zu schwer und damit zu teuer für den Versand gewesen. Seine kluge Idee war es daher, eine kleine Probiermenge loser Teeblätter in Seide-Säckchen zu füllen und diese mit einem Faden zu verschließen. Allerdings wurde diese neuartige Verpackung des Tees von den Kunden nicht als solche erkannt. Die Kundschaft fand die Abfüllung geschickt und steckte das ganze Säckchen ins heiße Wasser. So konnten sie sich die damals noch mühselige Zubereitung mit dem Abseihen der Blätter ersparen. Damit war also der heutige Teebeutel in seiner Urform erfunden.

Bald erfuhren auch die anderen Teehändler von dieser einfachen Art und ahmten die Idee von Thomas Sullivan nach. Leider gab es auch schwarze Schafe unter ihnen, die teilweise nicht nur den teuren Tee, sondern auch andere Pflanzen mit in den kleinen Beutel gaben. John Horniman aus Britannien garantierte als erster Teehändler die Reinheit seiner Teeabfüllung. Er band die Beutel aber nicht mit Fäden zu, sondern verschloss diese fest mit Hilfe von Klebstoff, um seine Garantie zu untermauern. Der unehrliche Verschnitt und auch der Klebstoff veränderten den Geschmack des Tees in Beuteln allerdings so, dass Teebeutel bald über alle Grenzen hinaus negativ besetzt waren.

Erst 1929 kam der Ingenieur und damalige Mitarbeiter der Firma Teekanne, Adolf Rambold, auf die rettende Lösung. Er erfand den heute handelsüblichen Doppelkammer-Teebeutel. Und damit nicht genug, denn 1949 entwarf er den Heftklammerverschluss des Beutels und gleich auch die passende Verpackungsmaschine. Die „Constanta“ ist auch heute noch die am meisten verwendet Teebeutelpackmaschine der Welt.

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