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Tee-Kräuter-Kunde: Löwenzahn (Taraxacum officinale)

© weyo #202294799 / www.stock.adobe.com

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Tee-Kräuter-Kunde: Löwenzahn (Taraxacum officinale)

Pusteblume sagt der Volksmund, wenn eine Sache in Schall und Rauch aufgeht. Seit dem Jahr 1981 vermittelt die Sendung Löwenzahl kleinen und großen Zuschauern Wissen über die Welt und für manchen Gartenbesitzer ist die gelbe Blume nur ein lästiges Unkraut. Weit über 60 Namen hat der Volksmund dem Heilkraut Löwenzahn geben. Kindern wird oft erzählt, dass die Pflanze Bettnässer oder Pissblume heißt und giftig sei. Vor allem müssten sie nachts ins Bett machen, wenn sie mit der milchigen Flüssigkeit des Stängels in Berührung kämen. Der Hintergrund für diese Aussage sind allerdings nur die bösen Flecken, die aus der Kleindung kaum wieder zu entfernen sind. So kam der Löwenzahn in den Ruf eine giftige Pflanze zu sein.

Ja, die Bitterstoffe, Harze und Triterpene, die im Saft des Stängels und in den Blättern des Löwenzahns enthalten sind, können die Haut reizen und auch Magen-Darmbeschwerden auslösen. Doch hierfür sind große Mengen nötigt. Man müsste schon an einigen Tagen hintereinander mehrere Teller vollgefüllt mit Löwenzahnsalat essen. Und wer tut das schon?

In Zeiten, als Kaffee noch sehr teuer und für viele Menschen unerschwinglich war, wurde die Wurzel des Löwenzahns auch geröstet und als Kaffee-Ersatz benutzt. Auch wer sich heute überlegt, seinen Kaffeekonsum zu reduzieren, kann unbedenklich auf einen Kräutertee aus Löwenzahn umsteigen. Er dient aber nicht nur als Koffeinersatz, sondern hat weitaus mehr heilende Wirkung.

Generell ist Löwenzahn stärkend, steigert die Energie und wirkt sich reinigend auf den Organismus aus, da er die Leber als Entgiftungsorgan des Körpers anregt. Zudem wirkt er positiv auf das Bindegewebe und seine Bitterstoffe helfen bei Kreislaufproblemen. Verdauung und Appetit können mit Löwenzahn ebenso gefördert werden, wie die heilsame Behandlung bei Wassereinlagerungen oder Krampfadern. Er ist ein anerkanntes schmerzlinderndes und abführendes Heilmittel.

Finden, Sammeln und die Teezubereitung

Während der warmen Monate ist Löwenzahn an jeder Ecke zu finden. Er trotzt selbst gepflasterten Wegen. Die Blütezeit ist etwa von April bis Oktober. Dann zeigt er seine leuchtend gelbe Blüte. Sobald diese verblüht ist, entstehen weiße Sporen und die aus Löwenzahn entstandene Pusteblume ist eine Freude für Kinder.

Das kräftigste Kraut erhält man, wenn man im März und April auf Sammelsuche geht. Blüten können den ganzen Sommer hindurch gesammelt werden. Die Wurzeln enthalten am meisten Kraft wenn sie entweder im März oder im Spätsommer von September bis Oktober ausgegraben werden.

Da frischer Löwenzahn sehr schnell welk wird, sollte er nur 1-2 Tage im Kühlschrank gelagert werden. Die Frische der Pflanze erkannt man an der Färbung des Saftes an den Schnittflächen. Er färbt sich von weiß zu bräunlich. Je dunkler und trockener die Schnittstelle, desto länger liegt der Löwenzahn schon seit seiner Ernte. Generell werden in der Heilkunde Blätter, Blüten und Wurzeln verarbeitet. Doch für einen Tee sind die Blätter oder auch die Wurzel zu verwenden. Wem der bittere Geschmack des Löwenzahns zu intensiv ist, kann gerne andere Kräuter mit beimischen, um einen Tee ganz nach eigenem Geschmack zu erhalten.

Für die Zubereitung genügen zwei Teelöffel frische Blätter auf einen viertel Liter Wasser. Die Blätter werden in das kalte Wasser gegeben, dann eine Minute leicht kochen und weitere 5-10 Minuten ruhen lassen. Danach abseihen und genießen. Bei der Verwendung der Wurzel sind zwei Esslöffel auf einen ganzen Liter Wasser nötig. Die Kochzeit beträgt dann 5 Minuten und es kann sofort abgeseiht werden. In diesem Tee kann man auch 10 Minuten die von Krampfadern geplagten Beine baden.

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