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Tee-Kräuter-Kunde: Johanniskraut (Hypericum perforatum)

© Printemps #86376894 / www.stock.adobe.com

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Tee-Kräuter-Kunde: Johanniskraut (Hypericum perforatum)

Als Kraut des Himmel bekannt. Der Saft wird als Blut Jesu Christi bezeichnet und es ist die Heilpflanze des Jahres 2019. Gleichzeitig aber auch Hexenkraut und Teufelsflucht genannt. Doch was macht das Johanniskraut so vielseitig in seiner Geschichte?

Die Bezeichnung „Kraut des Himmels“ leitet sich einfach von davon ab, dass die Blüten strahlenförmig zum Himmel zeigen. Mit den Teufelsnamen und dem Blut Jesu verbindet sich allerdings eine alte Sage. Die kleinen Löcher, die sich in den Blättern des Johanneskrauts befinden, sollen vom Teufel hineingestochen worden sein, da er sich über dessen Kraft zur Geistervertreibung ärgerte. Allerdings wuchs auch unter dem Kreuz Jesu Christi Johanneskaut und das vergossene Blut wurde von ihm aufgefangen. Eine weitere Legende besagt, dass das Blut des Täufers Johannes bei seiner Ermordung auf die Erde tropfte und genau dort das Heilkraut anfing zu wachsen. Nachdem es im Juni, im Geburtsmonat von Johannes dem Täufer, blüht, wurde es ihm gewidmet.

Was daran wahr ist, ist fraglich. Aber, dass die in ganz Europa verbreitete Heilpflanze zu den meist untersuchten Kräutern gehört, ist sicher. Bereits Paracelsus begann das Johanneskraut zu studieren. Heute ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Johanneskraut die stärkste Heilpflanze gegen Depressionen ist. Seine Pflanzenstoffe steigern die Lichtaufnahme, wirken daher stimmungsaufhellend und erhöhen die Motivation. Johanneskraut hat damit eine ähnliche Wirkung wie Antidepressiva, eben nur auf natürlicher Basis. Johanneskraut ist aber auch ein anerkanntes Mittel gegen die Begleiterscheinungen von Depressionen, wie Kopf-, Rücken- oder Muskelschmerzen. Für Präparate aus Johanneskraut wurde im Jahr 2009 die Apothekenpflicht eingeführt. Hintergrund ist seine starke Wirkung in Bezug auf die Behandlung von Depressionen sowie seine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

Finden, Sammeln und die Teezubereitung

Elf von rund 400 bekannten Sorten des Johanneskrautes findet man in Deutschland auf sonnigen Wiesen, entlang von Wegen und am Waldrand. Gekennzeichnet ist die Pflanze durch den zweikantigen Stiel und ihre nadelgroßen Löcher in den bis zu drei Zentimeter großen Blättern. Johanneskraut wächst bis zu einem Meter verzweigt in die Höhe. Zwischen Juni und August ist Blütezeit. Sobald keine Blüten mehr zu sehen sind, wird das Kraut dicht über dem Boden abgeschnitten und so komplett getrocknet und verwendet. Es hat einen intensiv bitteren Geschmack.

Für einen aufhellenden Johanniskrauttee werden zwei gehäufte Teelöffel getrocknetes Kraut mit 250 Millilitern siedendem Wasser übergossen. Am Abend getrunken kann er nach einer Ziehzeit von zehn Minuten auch das Einschlafen fördern.

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