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Tee-Kräuter-Kunde: Holunderblüte (Sambucus)

© encierro #245706178 / www.stock.adobe.com

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Tee-Kräuter-Kunde: Holunderblüte (Sambucus)

Zur Römerzeit nahmen die Frauen Holundersaft, um ihre Haare schwarz zu färben. Aber die Beeren des Baumes, der immer wieder nachwächst, wenn man ihn absägt, galten bereits in der Steinzeit als begehrtes Nahrungsmittel. In England fertigte man aus seinem Holz Bögen und Musikinstrumente. Gar als heiliger Baum war er bei den Roma bekannt, die lieber froren, als sein Holz zu verbrennen. Der Sage nach soll das Christuskreuz aus Holunderholz hergestellt worden sein. Dem Holunderbaum werden magische Kräfte und eine große Heilkraft nachgesagt. Die Menschen im Mittelalter glaubten, dass der Holunder Krankheiten in sich aufnehmen könne und legten daher ihre Kranken zu Heilung unter den Busch. Auch Hippokrates lobte die Heilkraft des Holunders. In früheren Zeiten hatte man Ehrfurcht vor dem Baum und verwendete alle seine Bestandteile. In der heutigen Kräuterheilkunde werden vor allem die Blätter, die schwarzen Beeren und die weißen Blüten verwendet.

Der Naturheilkundler Sebastian Anton Kneipp riet dazu in jeder Hausapotheke gedörrte Blüten des Holunders für eine Tasse Tee vorrätig zu haben. Er wusste um die schweißtreibende und schleimlösende Wirkung des Krautes und seine Heilwirkung bei Erkältungskrankheiten. Holunder hat aber auch die Eigenschaften immunstärkend, harntreibend, abführend, anregend, fiebersenkend und blutstillend sowie schmerzlindernd zu sein. Je nachdem, ob man seine Beeren, Blüten oder Blätter verwendet.

Saft oder Gelee werden aus den Beeren des Holunders hergestellt. Durch den hohen Vitamin C-Gehalt wirkt sich dies günstig auf Erkältungen sowie Blasen- und Nierenleiden aus. In Panama wurde Holundersaft 1995 zur Bekämpfung der Grippeepidemie verwendet. Der Tee, der aus Holunderblättern gewonnen wird, ist blutreinigend und hilft bei der Verdauung. Die weißen Holunderblüten lassen die Körpertemperatur ansteigen. Diese fiebersenkende Wirkung verkürzt die Krankheitsdauer und stärkt gleichzeitig das Immunsystem. Aber auch als Einschlafhilfe bei Erkältungskrankheiten ist Holunderblütentee, vor allem für Kinder, hilfreich.

Finden, Sammeln und die Teezubereitung

Zu finden ist Holunder fast überall. In Laubwäldern an Wiesenrändern und in Gärten. Von seinen Blättern werden von April bis Juni nur die Triebspitzen gepflückt. Sie schmecken bitter und sind leicht scharf. Nach dem Reinigen werden sie auf Papier luftig an einem schattigen Platz getrocknet und können danach in Teedosen aufbewahrt werden. Zwei Teelöffel auf eine Tasse siedend heißes Wasser ergeben nach fünf Minuten Ziehzeit einen schmackhaften Tee, der entschlackt und das Immunsystem anstößt.

Von Mai bis Juli zeigt der Holunder seine weißen Blüten, die dann zu dieser Zeit geerntet werden können. An trockenen Tagen sammelt man die gesamten Blütendolden. Wenn sie gereinigt und luftig-schattig getrocknet wurden, kann man die Blüten von den Stängeln abstreifen und sie ebenfalls in einer Teedose aufbewahren. Sie duften und haben einen süßlichen Geschmack. Ein Teelöffel Blüten ist ausreichend für 250 Milliliter kochendes Wasser. Nach fünf Minuten ziehen ergibt dies einen lindernden Erkältungstee.

Im späten Sommer, etwa von September bis Oktober trägt der Holunder dann seine glänzend schwarzen und aromatischen Beeren. Geerntet werden sollten diese nur, wenn sie voll ausgereift sind. Auch hier werden die ganzen Dolden entnommen. Beim Sammeln sowie beim Zupfen der Beeren sollte man Vorsicht walten lassen, da der Fruchtsaft stark färbt. Die Beeren werden, da sie schimmelanfällig sind, direkt nach dem Pflücken bei 50 Grad im Backofen gedörrt oder zu Gelee bzw. Saft verarbeitet. Beeren sollten nie im rohen Zustand verzehrt werden, da sie Übelkeit und Brechreiz auslösen können. Auf einen Esslöffel Holunderbeeren kommt eine Tasse kochendes Wasser, das ganze lässt man etwa zehn Minuten ziehen und fertig ist ein beruhigender Tee. Nach dem Erkalten kann dieser, durch auflegen von getränkten Wattepads, auch helfen müde Computeraugen wieder wach zu machen.

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