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Tee-Kräuter-Kunde: Gundelrebe und Gundermann

© behewa #153942228 / www.stock.adobe.com

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Tee-Kräuter-Kunde: Gundelrebe/Gundermann (Glechoma hederacea)

Die Geschichte erzählt von vielen Dingen bei der Nutzung von Gundelrebe oder auch Gundermann. Die Namen Gundram und Gunda, die so viel bedeuten wie beschützende Menschen, standen wohl Pate für die Bezeichnung des Kräutergewächses. Es ranken sich viele Rituale um die alte Heilpflanze.

In der Keltenzeit sowie bei den Germanen stand die Gundelrebe für den Schutz vor Geistern und bösem Zauber und wurde als heiliges Kraut angesehen. Die Bauern pflanzten Gundermann aber nicht nur als Schutz vor Geistern um ihre Höfe herum, sie verwendeten es auch für ihr Vieh. Kühe, die keine oder schlechte Milch gaben, galten als verhext. Man mischte ihnen das Heilkraut unters Futter und wusch mit einem aufgebrühten Gundelmanntee Euter und Melkgeschirr ab. Die Maler des Mittelalters tranken Gundelrebentee, um sich vor den Schädigungen des Bleis in ihrer Farbe zu schützten und Seefahrer kannten Gundermann als Heilmittel gegen die Vitaminmangelkrankheit Skorbut.

Die Kräutermedizin kennt die Gundelrebe vor allem in Bezug auf die Wundheilung. Schon Hildegard von Bingen empfahl einen Aufguss aus Gundermann aufgrund seiner entzündungshemmenden sowie schleimlösenden Wirkung bei Lungen- und Halskrankheiten sowie bei Ohrenentzündungen. Auch Zahnschmerzen können gelindert werden. Zudem bindet Gundermann Schwermetalle und Pestizide im Körper und hilft dabei diese besser auszuscheiden. Dies alles machen die in Gundermann enthaltenen Stoffe, wie ätherischen Öle, Gerbstoffe und Vitamin C möglich.

Finden, Sammeln und die Teezubereitung

Die am Boden kriechende Pflanze wächst in ihrer Art wie Efeu und zieht sich, kann sie sich festkrallen, mit ihren etwa einen Meter langen Trieben nach oben. Gundermann ist winterfest und wächst in allen Gärten, auf Wiesen und in Hecken. Sie ist eher unauffällig bis sie ihre kleinen blau-violetten Blüten trägt, die einen leichten Duft von Pfefferminze oder Zitronengras verheißen. Beim zerreiben der Blätter zwischen den Fingern entsteht ein stark würziger Duft. Die Gundelrebe blüht etwa von März bis Juli. In dieser Zeit sollte man sie auch sammeln. Gepflückt und zum Trocknen dünn ausgelegt an einem schattigen Platz werden allerdings nur die Blätter der Kräuterpflanze.

Für einen Tee, der Erkältungsbeschwerden lindert werden ein Teelöffel getrocknete bzw. zwei Teelöffel frische Gundelrebe auf eine Tasse benötigt. Für die schleimlösende Wirkung ist nach dem Aufguss des kochenden Wassers eine zugedeckte Wartezeit von fünf Minuten ausreichend. Täglich zwei Tassen fördern zudem den Appetit.

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