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Tee-Kräuter-Kunde: Gänseblümchen (Bellis perennis)

© etfoto #266219611 / www.stock.adobe.com

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Tee-Kräuter-Kunde: Gänseblümchen (Bellis perennis)

Das kleine Blümchen, das jedes Kind kennt, soll von Göttern und Heiligen entstammen. So erzählen es viele unterschiedliche Legenden. So soll überall dort, wo die germanische Frühlingsgöttin Ostara auf die Erde trat, ein erstes Gänseblümchen gewachsen sein. In anderen Geschichten waren es die Tränen der Jungfrau Maria, von Helena oder der heiligen Magdalena, die die Gänseblümchen erstmalig wachsen ließen.

Auch, wenn dies nur Legenden sind, wohnt in der kleinen Wiesenblume dennoch eine erstaunliche Widerstandsfähigkeit. Verliert sie ihre Blüte durch Abreißen oder hungrige Tiere, wächst diese stetig wieder nach. Auch Unachtsamkeit, wie dem Zertreten, trotzt die Pflanze und stellt sich umgehend wieder aufrichtig in Position. Ihr Erhaltungstrieb brachte dem Gänseblümchen den Rang der Heilpflanze des Jahres 2017 ein.

Viele verschiedenen Mineralstoff und Vitamine machen das auch unter den Namen Gänseliese, Marienblümchen, Tausendschön und Himmels-, Mondschein- oder Regenblume bekannte Gänseblümchen zu dem, was es ist. Seit hunderten von Jahren gilt es als Heilpflanze zur Linderung bei Husten und Schnupfen oder als Hilfe bei Magen-Darm-Problemen. Durch seine wundheilende und entzündungshemmende Wirkung wird es auch die kleine Schwester der Arnika genannt und hilft bei Verletzungen, Insektenstichen oder dem intensiven Kontakt mit einer Brennnessel. Zerreibt man die Blüten und Blätter, können diese als Wundpflaster genutzt werden. Der Saft des Gänseblümchens lindert Juckreiz und Schmerz. Aber auch Hautunreinheiten und Lippenherpes lassen sich damit behandeln. Das in der Blume enthaltene Saponin soll sogar gegen Frühjahrsmüdigkeit helfen.

Der zerdrückte Brei des Gänseblümchens kann mit Honig gemischt werden, oder die getrockneten Blüten und Blätter zu Tee aufgekocht werden. Ein heißer Tee aus Gänseblümchen hilft nicht nur beim Abhusten, er ist auch appetitanregend und kurbelt den Stoffwechsel an.

Finden, Sammeln und die Teezubereitung

Das Aussehen des unter die Familie der Korbblütler fallenden Gänseblümchens muss eigentlich nicht erläutert werden. Jedes Kind kennt die auf niederen Wiesen wachsende Blume mit ihren weißen bis rosafarbenen Blättern und dem leuchtend gelben Mittelpunkt. Von April bis Oktober ist das bis 20 Zentimeter hoch wachsende Blümchen auf allen heimischen Wiesen zu finden. Selbst in warmen Wintermonaten ist es häufig zu sehen. Es kann jederzeit gesammelt und getrocknet werden, wobei die größte Anzahl von Frühjahr bis in den Herbst zu finden ist.

Gesammelt und für den Kräutertee verwendet werden sollten immer nur die Köpfe der Blume. Nur dieser Teil schmeckt leicht nussig. Die Verwendung der grünen Blätter und des Stiels bringen einen bitteren Geschmack hervor.

Für einen Tasse Kräutertee aus Gänseblümchen werden zwei Teelöffel Blüten benötigt, die mit einem viertel Liter kochendem Wasser übergossen werden. Nachdem der Tee zugedeckt etwa zehn Minuten bis zu einer viertel Stunde durchgezogen ist, ist dieser trinkfertig.  

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