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Tee-Kräuter-Kunde: Die Brennnessel (Urtica dioica)

© Melica #143386850 / www.stock.adobe.com

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Tee-Kräuter-Kunde: Die Brennnessel (Urtica dioica)

Sowohl die Menschen der griechisch-römischen Antike, als auch Kelten, Indianer und Zigeuner wussten in ihrer Kräuterkunde die brennende Nessel zu schätzen. So schlugen sich die Römer beispielsweise mit aus Brennnesseln gebundenen Büscheln bei Gliederschmerzen so lange auf die betreffenden Stellen, bis diese sich erwärmten, was die Durchblutung der schmerzenden Gelenke förderte. Die Griechen bereiteten aus den Blättern der Nessel und Salz eine Art Paste zur Wundheilung. Im Mittelalter wurde die Brennnessel zur Steigerung der Fruchtbarkeit, gegen Haarausfall, bei Entzündungen und Furunkeln eingesetzt. Zur Blutreinigung und Entgiftung bereiteten die Kelten sich einen Brennnessel-Tee zu. Die Zigeuner tranken diesen Nesseltee, um den Blutdruck zu senken und den Indianerstämmen half Nesselsaft bei Schwächeanfällen. In Norwegen gilt die Brennnessel gekocht mit Stutenmilch sogar als Heilmittel gegen Keuchhusten.

Unendlich viele Beispiele, für den guten Einfluss der Brennnessel. Auch Esels- oder Feuerkraut, Nettel, Donner-, Scharf- und Saunessel, Zingel, Dudelkolbe, Tissel und Gichtrute genannt, ist die Brennnessel also nicht nur überflüssiges Unkraut. Sie enthält viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Daher gilt sie allgemein als Heilkraut und findet vielseitige Verwendung.

• Bei Harnwegsinfektionen und Blasenentzündungen mit harntreibender Wirkung
• Zur Entschlackung und als Entgiftungshilfe durch Entwässerung
• Zur Anregung des Stoffwechsels sowie zur Blutdrucksenkung
• Zur Linderung von Magen- und Menstruationsbeschwerden oder auch bei Nasenbluten
• Als Schmerzlinderung bei Entzündungen
• Als Badezusatz, Gesichtswasser gegen Hautunreinheiten sowie als Haarwasser gegen Schuppen und Haarausfall

Finden, Sammeln und die Teezubereitung

Die aufrecht wachsende Brennnessel, die bis zu 1,50 Meter hoch wird, ist mit ihren gezahnten, spitzförmigen Blättern und ihren brennenden Härchen überall zu finden. In Parks, Grünanlagen, auf Wiesen und in Gärten ist sie auch bei Nacht gut zu erkennen, sofern sie mit der bloßen Haut berührt wird.

Von Juli bis zum September trägt die Brennnessel kleine grünliche Blüten. Die beste Zeit, um sie zu sammeln, da hier viele junge Triebe zu finden sind. Nur diese sollten den Weg in den Sammelkorb finden, da ältere Pflanzen Magenreizungen hervorrufen könnten. Die frischen Triebe werden direkt am Erdboden abgeschnitten. Durch das Abstreifen vom Fuß bis zum Oberteil werden die feinen haarartigen Stacheln entfernt. Nach der Säuberung mit klarem Wasser werden Bündel gebunden, die dann an einem luftigen Ort zum Trocknen aufgehängt werden. Danach werden nur die vollständig getrockneten Blätter in geschlossenen Teedosen aufbewahrt.

Für die Kräutertee-Zubereitung werden auf einen viertel Liter Wasser etwa zwei Teelöffel getrocknete Brennnesselblätter benötigt. Zwei bis vier Minuten abgedeckt ziehen lassen reicht aus, um den Tee genießen zu können. Durch sein krautiges und leicht süßliches Aroma ist der Brennnessel-Tee auch ohne Zuckerzusatz sehr schmackhaft.

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