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Tee-Kräuter-Kunde: Ackerschachtelhalm oder Zinnkraut (Equisetum arvense)

© LianeM #13845198 / www.stock.adobe.com

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So groß wie ein Baum zwischen Riesenfarnen und Moosen wuchs das Zinnkraut aus der Familie der Schachtelhalme vor rund 300 Millionen Jahren. Versteinerte Exemplare zeugen davon, dass die Schachtelhalmgewächse eine der ältesten Pflanzen unserer Erde sind. Dadurch, dass die Triebe des hohlen Stammes sich ineinander verschachteln und es wild, heute meist auf Äckern wächst, erhielt es den Namen Ackerschachtelhalm. Die Bezeichnung Zinnkraut rührt daher, dass es zum Reinigen von Metallen und hier überwiegend von Zinn benutzt wurde.

So mächtig wie zu Urzeiten wächst der Ackerschachtelhalm heute nicht mehr. Seine Außentriebe werden nur noch bis maximal 20 bis 50 Zentimeter lang. Dafür reichen seine schwarzen Wurzeln so weit in den Boden, dass es in der Landwirtschaft nicht gerne gesehen wird und als widerspenstiges Unkraut gilt. Auch in Gärten ist es schwer zu bändigen. Bleiben winzige Teile der Wurzel übrig, wächst das Zinnkraut immer wieder nach. Wer es selbst anpflanzen möchte, sollte daher auf ein Pflanzgefäß zurückgreifen. Die Selbstkultivierung von Ackerschachtelhalm ist auch die beste Methode, um es nicht mit dem giftigen Sumpfschachtelhalm zu verwechseln, was leider häufig vorkommt. Nur, wer sicher ist, tatsächlich Zinnkraut zu ernten, kann die heilenden Vorzüge des Krautes in Form von mildem Zinnkrauttee genießen.

Ackerschachtelhalm ist sehr wirksam gegen Halsentzündungen, da es schleimlösend ist. Zudem festigt es das Bindegewebe. Daher wird es gerne in der Naturkosmetik verwendet. Die vielen Mineralstoffe, wie Kieselsäure, die Zinnkraut enthält, geben der Haut mehr Elastizität, verbessern deren Durchblutung und verhelfen zu einem strafferen Hautbild. Zudem begünstigt Zinnkraut die Gesunderhaltung der Zähne und Nägel. Die enthaltene Kieselsäure ist aber auch am Knochenaufbau beteiligt und wirkt sich positiv auf Gelenkbeschwerden aus. Daher wird Zinnkraut häufig bei Rheuma eingesetzt. Sportler profitieren beim täglichen Trinken von Zinnkrauttee von seiner positiven Auswirkung den Magnesiumhaushalt.

Finden, Sammeln und die Teezubereitung

Ackerschachtelhalm bzw. Zinnkraut ist eigentlich an allen Gräben, Wegesrändern und auf Wiesen zu finden. Doch überall dort, wo der Boden feucht ist, besteht die Gefahr es mit dem gemeinen und giftigen Sumpfschachtelhalm zu verwechseln. Daher bietet sich für Laien die kontrollierte Aufzucht im Blumentopf an.

Das Zinnkraut entwickelt zwei Triebe. Einen im März/April und einen weiteren ab Mai. Der Frühlingstrieb dient der Pflanze lediglich zur Fortpflanzung. Denn dieser etwa 20 Zentimeter lange Trieb, der sich aus den schwarzen Wurzeln bildet, trägt später die hellbraunen bis rötlichen Sporen. Das Wildkraut benötigt daher keine Blüten zur Bestäubung. Die Sommertriebe, welche ab Mai bis zu 50 Zentimeter hoch werden können, sind mit kleinen Nadeln besetzt. Diese jungen, grünen Sommertriebe können von Juni bis August geerntet werden und dienen der Verwendung zur Teezubereitung. Getrocknet werden sie an einem schattigen, gut belüfteten Ort.

Ein angenehm milder Zinnkrauttee wird aus zwei bis drei Teelöffeln getrockneter Sommertriebe aufgebrüht. Diese Menge ist ausreichend für 150 Milliliter Wasser, in welchem der Sud etwa fünf Minuten aufgekocht wird. Danach sollte er weitere 15 Minuten ziehen, bevor er abgeseiht wird. Am besten schmeckt Tee aus Ackerschachtelhalm ganz frisch aufgebrüht.

Tee aus Ackerschachtelhalm kann auch zur äußerlichen Anwendung verwendet werden. Hierfür werden etwa 10 Gramm Kraut auf einen Liter Wasser benötigt. Umschläge mit Zinnkrauttee können als nächtlicher Umschlag bei Fersensporn angewendet werden, was gegen die Schmerzen hilft.

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