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Matcha - die verschiedenen Zubereitungsmöglichkeiten im Überblick

© Bongkochrut #139297422 / www.stock.adobe.com

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Das zeremonielle Ritual rund um Matcha

Im 12. Jahrhundert gelangte die Teezubereitung des grünen Matcha-Pulvers von China nach Japan und gilt heute als traditionelle japanische Teezeremonie. Respekt, Reinheit, Ruhe und Harmonie, dies sind die Grundwerte des Zen-Buddhismus. Um ihre Meditation zu unterstützten pflegten die Zen-Mönche das besondere Ritual bei der Zubereitung von Matcha. Hierfür wird auch heute noch ein ganz spezieller Raum genutzt, der in seinem Gesamtbild Ruhe und Ausgeglichenheit ausstrahlt. Für den festlichen Brauch, bei welchem auch Gäste empfangen werden, wird zwar einige Zeit benötigt. Aber genau diese Zeit der Vorbereitung ist ein wesentlicher Teil der Entschleunigung.

Grundsätzlich kann Matcha auf zwei unterschiedliche Arten zubereitet werden. Zum einen traditionell auf Basis des Zen-Brauchtums mit dem klassischen Zubehör oder auch mit geringerem Zeitaufwand und den Utensilien der modernen Küche.

Für die Zubereitung auf Brauchtumsart wird bei der japanischen Matcha-Zeremonie die dickere Mischung, die sogenannte Koicha, verwendet. Für das Teilen mit Gästen kommt hier auch häufig die höchste Klasse, der Supreme Matcha zum Einsatz, da dieser wegen seinen milden Aromas sehr geschätzt wird. Für die tägliche Zubereitung und für das erste Ausprobieren ist die etwas dünnere Mischung, der Usucha, sicher die beste Wahl.

Die traditionelle Methode der Matcha-Zubereitung

Zur Matcha-Teezeremonie gehört eine ganz bestimmte Ausstattung. Diese umfasst eine Chawan, den Chashaku sowie den Chasen. Im Chawan, einer speziellen Teeschale aus Keramik, wird der Matcha zubereitet. Mit dem traditionellen Bambuslöffel, dem Chashaku, wird die Pulvermenge für den Koicha oder den Usucha abgemessen. Für den intensiveren Koicha werden drei bis vier Löffel auf ein Deziliter heißes Wasser genommen. Beim schwächeren Usucha genügen zwei gefüllte Chashakus. Nun kommt der Chasen, ein Schneebesen aus Bambus zum Einsatz, mit dem das Matcha-Pulver im heißen Wasser sorgfältig aufgeschlagen wird. Vor dem Schlagen sollte der Chasen kurz in warmes Wasser gestellt werden. Dadurch wird die Elastizität des Bambusholzes erhöht, was zu einem perfekten Schaumergebnis führt. Serviert bzw. genossen wird der Matcha direkt in der für die Zubereitung verwendeten Chawan.

Die moderne Methode der Matcha-Zubereitung

In einem herkömmlichen Becher oder einer Schale wird mithilfe eines elektrischen Milchaufschäumers das Matcha-Pulver mit heißem Wasser locker aufgeschlagenen und ist rasch fertig für den Verzehr. Auch bei dieser Methode der Zubereitung variiert die Intensität des Geschmacks durch die verwendete Pulvermenge.

Für den vollen Genuss sollte, egal welche Zubereitungsart genutzt wird, auf die Frische des grünen Teepulvers geachtet werden. Da Matcha-Pulver sehr empfindlich ist, sollte das Aufbewahrungsbehältnis immer gut verschlossen, vor Lichteinfluss geschützt und am besten im Kühlschrank gelagert werden. Matcha behält etwa noch sechs Wochen nach dem Öffnen sein volles Aroma.

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